Angst und Panikattacken

Aktualisiert: vor 5 Tagen


Ein Grossteil unseres Lebens besteht aus

Sorge und der Furcht vor Dingen,

die nie eintreten werden.



Plötzlich, wie aus dem Nichts ist es da, dieses Gefühl: Es treibt dich in die Enge! Schweissausbruch, Herzrasen, das Atmen fällt dir schwer, die Beine zittern und du kannst nicht mehr klar denken, es überwältigt dich! SIE hat dich voll im Griff - die ANGST.


Kommt dir das bekannt vor? Leidest auch du unter Angstzuständen? Möchtest du endlich wieder frei sein von diesem Gefühl, dieser Ohnmacht?

Um aus dieser Ohnmacht herauszufinden, ist es unumgänglich, dass du lernst STOPP zu sagen.


Beginne jetzt damit – Schritt für Schritt – in eine angstfreie Zukunft.


In diesem ersten Teil zeige ich dir Schritte auf, die Angst an der Wurzel anzupacken dort wo sie beginnt – nämlich im Kopf. Es ist so wichtig, dies zu erkennen!


Ich möchte dich aufmuntern: Stelle dich deiner Angst – nur so kannst du Sie besiegen. Je genauer du lernst hinzusehen und wahrzunehmen was im Moment passiert um so weniger wird dich die Angst beherrschen. Eingreifen kannst du nur im Jetzt. Doch Angst bezieht sich immer auf etwas in der Zukunft.


Dieser Weg beinhaltet verschiedene Pfeiler. Sie zu kennen ist das Eine und nur der erste Schritt. Sich mit jedem Einzelnen auseinanderzusetzen und zu üben ist der massgebende Teil. Gewohnheiten und Automatismen zu durchbrechen bringt Veränderung.


Pfeiler für eine erfolgreiche Behandlung


1. Akzeptieren was ist

2. Achtsamkeit / Wahrnehmung

3. Sich systematisch mit der Angst auseinandersetzen

4. Notfalltechniken kennenlernen und üben

5. Selbstvertrauen stärken

6. Mentaltraining um neue Verbindungen im Gehirn zu schaffen



Akzeptieren was ist


Das ist für die Problemlösung das Wichtigste! Ich erkläre dir warum.


Alles im Leben ist im Fluss, die Energie in unserem Körper und um uns herum ist ständig in Bewegung. Je besser die Energie fliessen kann, umso besser geht es dir.

Wenn du nicht akzeptierst was im Moment ist, erzeugst du Widerstand und blockierst die Energie. Energetisch gesehen ist das sehr wichtig. Wenn deine Energie im Körper blockiert ist, ist auch dein Denken blockiert und du schaffst es auch nicht aus deinem Denkmuster auszubrechen.


Akzeptieren heisst nicht, dass du es gut finden musst, oder dass du einverstanden bist mit der Situation. Akzeptieren heisst nur, dass du anerkennst, dass die Situation jetzt im Moment ist wie sie ist. Du kannst sie eh nicht ändern, ob du nun einverstanden bist oder nicht. Das heisst auch, wenn du akzeptierst, dass die Angst jetzt da ist, verdrängst du sie auch nicht.

Energetisch gesehen, kann die Energie sich ändern, da der Widerstand weg ist. Druck erzeugt Gegendruck und blockiert. Du hast sicher schon einmal die Erfahrung gemacht, wenn du etwas unbedingt weghaben wolltest, dass es nur noch mehr gekommen ist.


Achtsamkeit


Achtsamkeit ist die Grundvoraussetzung für Alles und für ein glückliches, angstfreies Leben.

Durch Achtsamkeit beobachtest du und bringst Vieles erst ins Bewusstsein.

Was läuft ab? Dann, und erst dann, kannst du auch entscheiden, was du damit machst.

Selbst um die Frage zu beantworten: Wie komme ich möglichst schnell aus diesem Zustand heraus musst du achtsam sein, um dir bewusst zu werden, was überhaupt passiert.


Gib dieser Angst einen Platz. Angst ist ein Gefühl, eine Empfindung, eine Emotion. Nichts Anderes als Wut, Ärger, Freude, Stolz, Eifersucht, Mitleid etc.


Was will dir diese Angst sagen? Um dies zu erfahren, musst du wertfrei zuhören, ohne überwältigt zu werden. Erst dann kannst du selbstbestimmt entscheiden, ob dein Gefühl gerechtfertigt ist und du ihm nachgibst oder nicht?





Sich systematisch mit der Angst auseinandersetzen


Um zu lernen mit der Angst umzugehen oder dich davon zu befreien kommst du nicht darum herum dich mit ihr auseinanderzusetzen und dich ihr zu stellen. Nicht ignorieren, nicht wegstossen, nicht davonlaufen, sondern der Angst ins Gesicht schauen.

Hey, ich sehe dich! Sag mir was du brauchst! Und STOPP!! Ich lasse mich nicht von dir beherrschen und ich lasse dich nicht über mein Leben bestimmen!


Übernimm das Zepter. Erforsche die Angst. Was passiert tatsächlich? Was löst sie aus? Will dir die Angst etwas sagen? Ist sie real? Ist sie berechtigt? Bei welchen Gelegenheiten treten die Ängste auf? Wenn du dich systematisch mit der Angst auseinandersetzt, nimmst du ihr den Schrecken.


Geeignete Notfalltechnik finden


Auch um die geeignete Notfalltechnik zu finden, ist es nötig achtsam zu sein, lernen sich zu beobachten. Was löst diese Attacke aus, was passiert? Was denke ich in diesem Moment oder kurz davor? Was fühle ich im Körper? Durch Beobachtung lernst du die Muster dieser Attacken kennen, holst diese ins Bewusstsein und kannst sie dann verändern. Vielleicht ist es ein Bild, eine Vorstellung ein Gedanke, ein innerer Dialog, eine Körperempfindung etc. Je genauer du erkennst was vorher passiert, umso besser kannst du gegenwirken. Bei den einen Notfalltechniken, geht es um eine Musterunterbrechung. Das Gehirn wird sozusagen überlistet.

Viele versuchen auch durch Ablenkung aus der Attacke raus zu kommen, was im Moment vielleicht helfen kann, doch besser und schneller ist, das Gefühl anzunehmen, es bewusst zu fühlen. Du bist in deinem energetischen Körper und nimmst nun aufmerksam wahr, was in deinem Körper vorgeht. Du denkst nicht, sondern du fühlst und beobachtest. Ohne zu urteilen, ohne etwas zu wollen. Lass die Empfindungen einfach kommen, welche auch immer es sind, lass es einfach geschehen. Dadurch bekommst du Abstand und befreist dich von der Identifikation mit der Angst.


Ein Beispiel von Musterunterbrechung bei visuell ausgelösten Ängsten:

· Schiebetechnik: Auf welcher Seite im Kopf sehe ich das auslösende Bild? Dann dieses Bild auf die andere Seite schieben.


Ein Beispiel von Musterunterbrechung bei Körperempfindungen – Umkehrung der Empfindungen:

· Schwankschwindel: Statt hin und her schwanken aktiv nach vorne und hinten schwanken


Also noch einmal: Sowohl um die geeigneten Notfallmassnahmen für sich zu finden, wie auch langfristig sich nachhaltend von den Angstzuständen zu befreien, ist es unumgänglich, sich mit den Ängsten genauer auseinanderzusetzen.

Dies ist ein Prozess und braucht Zeit.


Selbstvertrauen stärken


Je mehr wir in unserer Mitte sind, uns wohl fühlen in unserer Haut und uns selbst wertschätzen, umso weniger geraten wir aus dem Gleichgewicht.

So hilft regelmässiges meditieren, Übungen um das Selbstbewusstsein zu stärken, Yoga etc. aber vor Allem auch, dass du eine wohlwollende, positive Haltung gegenüber dem Leben einnimmst.


Mentaltraining, um neue Verbindungen zu schaffen


Angststörungen sind Verhaltensmuster, welche im Gehirn gespeichert sind. Deshalb ist es notwendig, den Geist neu zu programmieren und neue Denk- und Verhaltensmuster zu schaffen. Dies um neue synapsische Verbindungen herzustellen.



Beginne JETZT damit. Du bist nicht allein. In meinem Kurzworkshop kannst du erste Erfahrungen machen. Auch gehe ich noch vertieft auf einzelne Pfeiler ein. Du hast nichts zu verlieren. Neugierig? Dann sichere dir jetzt einen Platz an diesem Workshop.


Wann: Freitag, 01.07.2022, 19.00-22.00 Uhr


Wo: Praxis für Energietherapie, Schulstrasse 2, 8952 Schlieren


Investition: CHF 75.00










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